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Noch knapp fünf Wochen dann geht die Reise los, die Surfboards im Gepäck. Die fettesten Spots warten auf dem Weg auf uns! Doch da stellte sich ganz schnell die Frage: Wohin mit den Dingern?

Im Landy selbst – kein Platz – da kommen erstmal die Schränke und unsere Klamotten rein. Okay zugegeben, Kleidung wird wahrscheinlich den geringsten Platz einnehmen. Aber dann sind da ja auch noch Töpfe, Kocher, Batteriesystem, Kühlbox, Wagenheber, Zubehör, … und vielleicht am Ende auch noch wir, die etwas Platz möchten. Hmmm.

Also ab aufs Dach damit? Auch wenn das schon vor lauter Dingen, die irgendwo untergebracht werden wollen, überläuft? Muss wohl. Nur wie platzsparend und vor allem sicher befestigen? Surfbretter sind ein beliebtes Zahlungsmittel und wir wollen unsere so leichtfertig nicht hergeben. Einfach festbinden fällt also flach.

Nach einiger Recherche in diversen Foren bin ich auf diese findigen kleinen Dinger gestoßen:

Kanulock

Superpraktische Spanngurte von KanuLock mit kleinen Drahtseilen drinnen. Das verhindert schon einmal einfaches Durchschneiden mit dem Messer. Abschließen kann man sie ebenfalls und gepolstert sind sie auch noch. Nehm ich 🙂

So, festmachen kann ich die Bretter nun – nur woran und wo?!

Auf dem Dach selbst ist durch die Solarzelle und das Dachzelt schon der größte Teil des Platzes belegt, also an die Seite. Bei Bullis habe ich schon häufiger Seithalterungen gesehen, gleich mal googlen. Gibt es, perfekt!
Oh weh, das böse Erwachen – 100€ und dann womöglich Platz für nur ein Brett?! Man man, lieber mal beim Hersteller nachfragen.
Tatsache, ich brauche definitiv zwei Paar für beide Boards. Gefertigt sind sie aus Alu sagt mir die freundliche Dame am Telefon. Damit ich auch ja nicht auf die Idee komme, sie zu verbiegen… Zusätzlich kann ich sie mir nirgendwo im Geschäft anschauen und müsste mehr oder weniger blind bestellen? Nein danke. Da bau ich mir lieber etwas Eigenes.
Meine erste Idee ist, eine simple Metallstange zu verbiegen und Löcher zur Befestigung reinzubohren. Aber daran fehlen die Ösen durch die die Spanngurte gezogen werden. So etwas nachträglich anzubringen ist nicht gerade der Renner…

Zum Glück lagern bei Vaddern im Schuppen noch die guten alten Boots-Dachträger, Ovalbügel für die horizontale Montage auf dem Dach. Leider ziemlich verbogen, weil sie schon einmal Bekanntschaft mit einer Höhenbegrenzung an einer französischen Parkplatzeinfahrt – wer kennt diese Mistviecher nicht… – gemacht haben. Aber sie sind aus Stahl, yes! Das lässt sich formen, vielleicht kann man sie noch retten. Mit einer Gummihülle zum Schutz der Boards sind sie ebenfalls schon überzogen, das spart mir Arbeit. Die werden’s!
Wenn sie nicht gerade zufällig im väterlichen Schuppen vorrätig sind, kann man solche Bügel bei Ebay sehr günstig schießen. Manchmal gehen sie dort verbogen für ein paar Cent weg – diese Höhenbeschränkungen nehmen wohl doch mehr Leute mit als man denkt… 😉

Dank der freundlichen Unterstützung der ortsansäßigen Schlosserei meines Vertrauens sind die Bügel wieder fix in annähernd fabrikneuer Form und können der weiteren Veredelung zugeführt werden. Ein paar Stunden, einen glühenden Bohrkopf und ein paar lahme Arme später haben sie dann die gewünschte Form: passend für mind. zwei Boards und seitlich montierbar.
Noch schnell ein paar Schrauben und Muttern aus dem Baumarkt geholt und der Montage steht nichts mehr im Wege. Nur noch an die Dachrehling damit, ‘n bisschen hin und her schieben, damit die Boards nicht seitlich heraus gezogen werden können und voilà, fertig ist die Surfboard Halterung zum Low-Cost-Preis von nur 15€ – take that Fertiglösung!

Und so sieht der Spaß am Ende des Tages aus. Ich geh’ heute zufrieden schlafen. 🙂

Surfbrett Halterung

Surfbrett Halterung - U-Rohr

Über den Autor

Ulli
Webmaster, Mechatroniker vom Dienst

Ich bin der Techniker und analytisch denkende Kopf im Team. Seit ich mit 13 meinen ersten eigenen PC zusammen baute, gehört Technologie zu meinem Leben: von der ersten Nintendo Spielekonsole bis zur Drohne. Außerdem habe ich früh den Sport für mich entdeckt. Seit meiner Jugend trainiere ich sportbegeisterte Kinder und Jugendliche. Ursprünglich angesiedelt im Kampfsport weitete sich mein Engagement während des Studiums in den Breitensport Bereich aus und mündete im sport- und sozialbezogenen Coaching junger Erwachsener auf Seminaren. Es begeistert mich, immer neue Dinge zu entdecken, so dass ich mich nach meinem Studium der Medizintechnik schnell in der Forschungsabteilung eines medizinischen Technologieunternehmens widerfand. Doch die geregelte, eintönige Büroarbeit war nicht das Richtige für mich. Ich bin ausgebrochen. Sehr zum Schock meiner Eltern und aller meiner Freunde. Ich bin für knapp 3 Jahre mit meiner Partnerin mit dem Auto durch Westafrika gereist, mal mehr, mal weniger mobil. Das hat mein Leben unglaublich verändert. Ich habe unendlich viel gelernt auf dieser Reise. Habe wunderschöne, aber auch abgrundtief schlimme Dinge erlebt, die mich nachhaltig verändert haben. Meine Leidenschaft gehörte schon immer der Technik. Seit dem Ausbruch aus dem geregelten Leben kamen neue Leidenschaften hinzu, das Surfen und das Reisen. Und damit meine ich das Reisen zu mir selbst. All diese Erfahrungen lasse ich in diesen Blog einfließen, um Dich daran teilhaben und profitieren zu lassen.

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