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Abgefahren – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sind wieder unterwegs. Nach dem Luxus-Eierschaukel-all-comfort-Campingplatz, geht es jetzt endlich weiter. Irgendwie traurig, aber auch soo aufregend! Mauretanien ist das Ziel und hierfür durchqueren wir die Westsahara.

Bye bye Nachbarn

Der (zweite) Abschied von unseren liebgewonnenen Nachbarn fällt schwer. Nach dem kuscheligen Weihnachtskaffeekränzchen bei unserer Urlaubsoma Almut (die mit 82 Jahren noch alleine ihren Camper nach Marokko gefahren hat und total fit im Umgang mit ihrem iPad ist, auf dem sie ihren Kindern täglich Fotos und Nachrichten über ihr Erlebtes schickt), bin ich richtig krank geworden. Zwei Tage bin ich vor Fieber und Übelkeit nicht aus meiner Hängematte hochkommen ( ja es gibt schlimmere Orte zum krank sein 🙂 ). Doch Schwester Rosita und Schwester Luise haben mich mit Suppen, Wärmflaschen, Tees, Zwieback und Traubenzuckern verwöhnt. So sehr, dass Ulli richtig neidisch auf mein Fieber geworden ist. Unsere finnischen Nachbarn haben uns am letzten Abend zum finnischen Milchreis eingeladen und wieder gab es Spekulatius von unseren Holländer-Nachbarn zum erneuten Abschied! Jetzt sind wir wieder auf uns allein gestellt und wissen nicht, ob wir ohne all diesen Luxus noch überlebensfähig sind.

Welcome to Sahara

Doch kaum sind wir in der Wüste, könnte ich ausrasten vor Glück!

Das Gebiet, das wir durchfahren, ist fast noch einmal so lang, wie der gesamte Weg von Norden her die Küste runter bis nach Agadir. Und keine Menschenseele für hunderte von Kilometern!
Die Landschaft ist unfassbar beeindruckend! Ewige Weite, unendliche Stille und vor hinter und neben uns Sand Sand Sand und Sonne! Soweit das Auge reicht! Jetzt geht das richtige Abenteuer los! Alles Andere war nur Aufwärmtraining!

Bei einer kurzen Pinkelpause (bei der tatsächlich mal niemand von irgendwoher angelaufen kommt), schreien wir unser Glück hinaus! Freiheit, Freiheit, Freiheit!!! Etwas stutzig werde ich jedoch, als wir ein riesen ausgebaggertes Loch etwas abseits der Straße entdecken. Und weder sind Bagger noch Menschen hier, noch können wir den Sinn dieses Lochs erkennen.

Egal 🙂 An Skurilitäten mangelt es hier halt nirgendwo 🙂

Ich freue mich unfassbar auf das richtige Afrika! Neun Wochen sind wir unterwegs. Und irgendwie befinde ich mich in einem zeitlichen Delirium. Es fühlt sich weder lang noch kurz an, weder endlich noch unendlich, einfach wie ein Zeitloch. Und jetzt nur noch zwei mal schlafen, dann überqueren wir die Grenze ins nächste Land! Hoffentlich 🙂

Die erste Nacht verbringen wir eine wenig abseits der Straße neben einem Flusslauf, der im Meer mündet. Hier parken noch zwei, drei weitere Camper. Die Sonne geht leider hinter einem Hügel neben uns unter, dafür erleben wir einen wundervollen Sonnenaufgang. Die Brücke und die darüber fahrenden LKWs spiegeln sich im Fluss, unter den unglaublichsten Lila- und Rottönen des Himmels.

Weiter geht es durch die Wüstenlandschaft, die sich immer wieder verändert. Durch die Regenzeit haben wir das riesen Glück eine unfassbar grüne Wüste zu sehen. Überall blühen die Büsche, immer mal wieder tauchen grüne Flecken in weißem oder gelbem Sand auf.

Der Sand wird immer feiner, die Bewuchs immer weniger. Immer mal wieder tauchen ein Haufen Dromedare und ein Nomade auf, der sie treibt. Witzig sind die “Achtung Dromedar” Schilder. Die habe ich vorher noch nirgendwo in Marokko gesehen. Aber klar, wenn du hier in so ein 400 kg Dromedar fährst, hast du ein Problem – nämlich kein Auto mehr und wenn du noch funktionierst, hast du mal eben 2000 Euro Schulden bei einem Nomaden.

Die Tiere halten sich allerdings von der Straße fern, lediglich eins nutzt den Meilenstein um sich die zarte Haut unter seinen Wolllocken zu kratzen.

Joli Ulli

Dann geht es los mit den Polizei und Militärkontrollen. Auf den kommenden 100 Kilometern müssen wir sicher sechs mal anhalten und unsere Fiches rausgeben (Von uns vorgefertigte Zettel mit unseren Personalausweisdaten sowie Auto Infos und Visanummer). Hätte wir diese Fiches nicht, müssten wir an jedem Posten warten, bis der freundliche Obrige endlich mühsam alle unseren Daten in sein Heftchen abgeschrieben hat. Hoch leben die Fiches. In Dakhla werden wir, wenn das so weitergeht, erstmal noch jeder 100 Kopien davon nachmachen lassen.
Ein wenig lustig ist, dass jeder mir sagt wie schön mein Freund ist und dass ich gut auf ihn aufpassen soll. Ulli fühlt sich sichtlich verschaukelt.

Ach du Kacke

Im Dunkeln erreichen wir dann schließlich die Lagune in Dakhla und sind erschrocken wie voll es hier ist. Der PK 25 ist ein beliebter kostenfreier Stellplatz bei vielen Campern. Vor allem für Kiter ist die Lagune ein Paradies. Einige erzählen uns, dass sie manchmal ein halbes Jahr hier stehen. Der Parkplatz kostet nichts, wird aber sogar vom Militär überwacht. Die Chemietoiletten lehren die Camper einfach in eine Grube. Wer keine Chemietoilette hat, der kackt und pinkelt einfach in den Berg neben der Lagune.
Ach wäre es hier schön, wären doch all die Camper nicht da! Die Lagune ist riesengroß. Als wir am nächsten Tag ein wenig durch das kalte Wasser spazieren, stehen plötzlich ein paar Flamingos vor uns. Abgefahren!

Es ist Sonntag und plötzlich wird die gesamte Stadtjugend mit Schulbussen zur Lagune gefahren. Riesen Musikboxen werden aufgebaut und alles tanzt, spielt Fußball und die kleinsten Kinder haben weiße Judoanzüge an und machen so etwas wie Capoeira.

Wir spazieren auf die andere Seite der Bucht, auf der Suche nach Wellen. Und werden fündig. Nach einer halben Stunde waten durch Sand, stehen wir plötzlich vor einem wunderschönen kilometerlangen Strand. Und keine Menschenseele in Sicht. Dafür ziehen hunderte von Möwen gleichzeitig einen in der Sonne silber glitzernden Schleier in die Luft. Was für ein Bild! Hier möchte ich die nächste Nacht campen. Leider meint Ulli, dass er Terés die Sandfahrt nicht zutraut. Schade 🙁 Dabei wäre es doch so eine gute Übung für den kommenden Sand in Mauretanien geworden.

Also noch eine Nacht auf dem blöden PK 25.

An unsere Grenze

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf zur Grenze. 358 km liegen noch vor uns bis zu unserem Ziel Nouadhibou. 12 Stunden später kommen wir auch tatsächlich dort an.

12 lange Stunden später.

Drei Stunden warten wir vor der marokanischen Grenze bis wir dran sind. Dann geht alles ganz schnell. Freundliche Beamte stempeln uns aus, der Zoll guckt unser Auto grob durch, auch das stempelt er aus und ab geht die wilde Hatz durchs berühmte Niemandsland. Ein Gebiet mit den schlimmsten Pisten, die wir bisher gesehen haben. Ca. 4 km gespickt mit Autowracks, die die Seiten der Spuren schmücken. Jeder sucht sich hier durch das Labyrinth den eigenen Weg, in der Hoffnung das beste Stück gewählt zu haben. Wer von den Spuren abweicht landet im Zweifel auf einer Mine. Dies ist also eher unratsam. Ein Mann fährt sich sogleich in einem Sandhaufen fest. Doch mit vereinten Kräften ist er schnell wieder raus. Unsere Terés fängt plötzlich an wie blöd zu Quietschen. Nach dem ersten Schreck haben wir die Quelle des Quietschübels allerdings geortet. Das Holz, was unseren Dachträger stützt, schiebt sich bei dem Gehoppel ächzend auf dem Dach hin und her. Wenns weiter nichts ist.

Dann kommen wir endlich auf der mauretanischen Seite an. Und werden sofort umlagert von sogenannten Transiteuren. Also Schleusern die einem das Grenzprozedere gegen Geld erleichtern wollen. Brauchen wir nicht – denken wir und schütteln alle so gut es geht ab. Einer folgt uns penetrant, bis ich ihm erkläre, dass das Visum für unser Auto keine 50 Euro kostet wie er uns glaubhaft zu machen versucht, sondern 10 Euro.

Da hängt er sich an den nächsten Touristen. Ein Spanier, der ebenfalls mit uns durchs Niemandsland gefahren ist, wollen die Behörden kein Visum für sein Auto geben. Nur gegen 50 Euro Zuschlag bekommt er mühsam einen Stempel. Wir lernen erstmal Mohammed kennen. Er ist eigentlich Koch und weil er keinen Job findet, verdient er sich an der Grenze mit Geld wechseln oder Botenarbeiten etwas Geld. Uns versucht er nichts anzudrehen, sondern ist einfach nur nett. Als ich ihn frage, was das Autovisum kostet hat er angeblich keine Ahnung. Ne ist klar, er will nur seinen Kollegen lieber das Geschäft nicht vermasseln.. Jeder freut sich jedoch tierisch, wenn er mitbekommt, dass wir nicht nur durch Mauretanien durchreisen sondern es bereisen wollen. Ihre Augen leuchten, wenn sie von der heiligen Stadt Chinguetti, dem baldigen Festival da oder der wunderbaren Landschaft und Kulutr erzählen. Und noch mehr, wenn sie merken, dass wir auch schon Einiges wissen. Mohammed erzählt mir, als ich ihn frage was es hier besonderes zu Essen gibt, dass es hier Tagine gibt (wie in Marokko) – aber die mauretanische Art. Und Tee (wie in Marokko) – aber die mauretanische Art. Und Barbecue – aber die mauretanische Barbecueart 🙂 Ich muss Lachen 🙂 Wir zahlen die vorgeschriebenen 50 Euro pro Person für unsere Visa und machen uns auf zu den Büros für das Autovisum.

Obwohl bereits ein Zöllner unser Auto angeguckt hat, kommt ein weiterer Kerl angelaufen, der noch einmal gucken will. Dicke Armeestiefel sollen ihn als wichtige Person zu erkennen geben. Am Ende fragt er frech nach einem Cadeau. Ich gebe ihm ein Stück Seife. Als er ganz aufgeregt sein Geschenk entgegen nimmt, fällt ihm fast sein dickes Doppelkinn vor Enttäuschung auf den noch dickeren Bauch. Vielleicht überlegt er sich bei solchen Geschenken demnächst zweimal, ob es ihm das wert ist.

Auf der Autovisums Seite der Grenzbüros hängen erneut lauter Transiteure rum, die uns nerven. Wir schütteln wieder alle ab und landen schließlich bei dem Stempelverantwortlichen des Zolls. Der erklärt uns, dass wir erst die nötigen Formulare benötigen. Die gäbe es beim Chef du Visite. Das Büro lasse ich mir zeigen. Zack zielstrebig durch die vor der Tür wartende Transiteurschlange zum Büro durchgeschlagen und rein zum Chef du Visite. Doch der faule Fettsack hinter dem riesen leeren Schreibtisch will uns die Formulare nicht ausdrucken. Wir bräuchten angeblich einen Transiteur. Den müsste er in seinen PC eintragen und nur so könne er die Formulare ausdrucken. Ich fasse es nicht, was ein korrupter Scheiß. 50 Euro soll der Transiteur kosten und schwupps wird einer der noch vor der Bürotür steht hinein gezerrt. Wie praktisch.

Ich frage den Chef du Visite, wofür ich einem Transiteur Geld bezahlen soll. Statt einer Antwort bekommen wir den Transiteur 10 Euro billiger. 40 statt 50 Euro. Wir haben keine Wahl. Es ist fünf vor sechs. Um sechs schließt hier alles. Wenn wir einen Stempel wollen, müssen wir die 40 Euro löhnen. Und dann geht alles ganz schnell. Die Unterlagen werden gedruckt, wir werden vor der Tür zum Warten auf einer Bank platziert und der Transiteur rennt von A nach B und wieder zu A und wieder zu A, um noch vor Grenzfeierabend alles klar zu machen.

Am Ende sind wir echt die letzten, die noch einen Stempel bekommen. Doch der Stempelmann schreibt das falsche Datum auf die Papiere. Fast hätte unser Auto nur 15 Tage in Mauretanien bleiben dürfen. Also rennt der Transiteur los und organisiert einen Weißstift um den Fehler auszumerzen.

Währenddessen warte ich draußen und unterhalte mich mit Ali aus dem Senegal. Ali ist sauer. Genau wie zig andere Afrikaner um ihn herum. Es stellt sich heraus, dass auch sie einen Transiteur bezahlen müssen. Zwar viel weniger als wir Touristen, aber eine riesen Frechheit. Ali schimpft auf das korrupte Afrika und wünscht sich so sehr, dass die Obrigkeit irgendwann mal aufhört, sich auf Kosten der Bevölkerung zu bereichern. Ein Traum der wohl nie in Erfüllung geht.

Am letzten Grenzbüro treffen wir auf einen russischen Backpacker, der uns um Wasser bittet. Seit drei Tagen steckt er hier schon fest, erzählt er uns. Er hat nämlich seinen Ausweis im Auto eines Freundes vergessen, der jetzt im Senegal ist. Jetzt warte er das der Freund zurück käme. Aber alle seien nett zu ihm und es könnte sich ja nur noch um einen Tag oder so handeln. Außerdem hätte er ja ein halbes Jahr Zeit zum Reisen und keine Eile. Das war am 22ten Dezember. Mittlerweile haben wir von Leuten gehört, das sie ihn am 30ten Dez, ebenfalls an der Grenze getroffen haben.. Ups..

Bon soir Mauretania

Und dann haben wir es geschafft, nach sechs Stunden müssen wir lediglich noch zweimal unseren Pass vorzeigen bei diversen Offiziellen und erklären, dass wir hier an der Grenze keine überteuerte Versicherung fürs Auto abschließen werden und ab geht die Post Richtung Nouadhibou. Auf den folgenden 5 Kilometern müssen wir durch 5 Kontrollen. Die Polizei, den Zoll, die Gendarmerie, die Nationalpolizei und das Militär. Alle gucken blöd aus der Wäsche, wenn sie mit mir reden müssen statt mit Ulli, weil sie ja an meine Autotür kommen, um mit dem Fahrer zu sprechen. Der sitzt aber rechts. Tja. Für den einen oder anderen Mauretanier gar nicht lustig. Denn Frauen sind hier für einige doch eher unmündige Personen. Die Hand geben mir die Meisten nicht. Einer redet entschlossen über mich hinweg mit Ulli ohne mich anzusehen. Ein anderer löst es seiner Meinung nach elegant und nennt mich einfach Madame le secretaire. Die Sekretärin, die ihn bedienen darf mit unseren Fiches. Na meinetwegen. Hauptsache wir kommen endlich mal an.

Als wir nach Nouadhibou reinfahren kommt mir nur ein Satz in den Kopf: “Es war einmal”. Die Armut hier ist unbeschreiblich. Auf Straßen im besten Zustand (natürlich von den Chinesen gebaut), fahren die schlimmsten Autos. Ein Rückspiegel ist hier Luxus, vor allem einer mit Spiegel drin, Licht hat hier jeder höchstens eins am Auto, Frontscheiben werden überbewertet und den absoluten Elendspreis erhält ein Auto, dass quasi durchgebrochen ist und v-förmig in der Mitte durchhängt. Aber was noch fährt, das ist auch noch gut.

Ich frage mich, wie die Leute hier die teuren Lebensmittelpreise bezahlen können. Alles kostet so viel wie in Deutschland. Teilweise noch mehr. Das Meiste ist importiert. Außer Fischfang und Erz gibt es quasi keinen Wirtschaftszweig hier in Mauretanien. Obst und Gemüseanbau so gut wie Fehlanzeige. Mangelernährung unvermeidbar. Auch der Sprit ist fast doppelt so teuer wie in Marokko. 1,10 Euro pro Liter statt 70 Cent. Was mir positiv auffällt ist, dass die meisten Shops keine Plastiktüten haben. Entweder gibt es einen Polyesterbeutel oder einfach ein Netz. Auch der Müll wird getrennt. Ob er am Ende auch getrennt verarbeitet wird ist fraglich, aber immerhin. Die Landschaft ist echt müllfrei! Unfassbar nach dem mit Plastiktüten überzogenen Marokko.

Dafür sind wir im ganzen Ort scheinbar die einzigen Touristen. Keine anderen Overlander, auf keinem der Campingplätze. Was eine Enttäuschung. Unsere Hoffnung uns Wüstenfahrern anzuschließen stirbt damit.. Nach neun Versuchen Geld an mit Visa beschrifteten Automaten zu bekommen, haben wir am 10ten endlich Glück. Bei der Societé General, die so gar nicht nach Bank klingt, kommt tatsächlich Geld aus dem Automaten raus. Sogar der Betrag stimmt. Ach Afrika, ich liebe dich!

Ulli hat Sorge wegen der Autoversicherung. In einem Reiseführer hat er gelesen, dass wer ohne mauretanische Versicherung einen Unfall baut, erstmal in den Knast wandert. Trotz deutscher Versicherung für ganz Afrika. Ich finde den Gedanken ja ganz spannend mal zu sehen, wie ein mauretanischer Gefangener so leben muss. Lasse mich aber dann doch breit schlagen. Kompromisse eingehen ist bei so einer Reise halt angebracht. Also zahlen wir 36 Euro für einen Aufkleber in unserer Frontscheibe, der nichts bringt außer in den nächsten 30 Tagen im Falle eines Unfalls nicht im Knast zu landen bis die Sache geklärt ist. Zahlen tut hier keine Versicherung etwas. Die kassieren nur.

Ach ich freue mich jetzt schon, auf alles was uns hier in Mauretanien passiert!! 🙂

Über den Autor

Ulli
Webmaster, Mechatroniker vom Dienst

Ich bin der Techniker und analytisch denkende Kopf im Team. Seit ich mit 13 meinen ersten eigenen PC zusammen baute, gehört Technologie zu meinem Leben: von der ersten Nintendo Spielekonsole bis zur Drohne. Außerdem habe ich früh den Sport für mich entdeckt. Seit meiner Jugend trainiere ich sportbegeisterte Kinder und Jugendliche. Ursprünglich angesiedelt im Kampfsport weitete sich mein Engagement während des Studiums in den Breitensport Bereich aus und mündete im sport- und sozialbezogenen Coaching junger Erwachsener auf Seminaren. Es begeistert mich, immer neue Dinge zu entdecken, so dass ich mich nach meinem Studium der Medizintechnik schnell in der Forschungsabteilung eines medizinischen Technologieunternehmens widerfand. Doch die geregelte, eintönige Büroarbeit war nicht das Richtige für mich. Ich bin ausgebrochen. Sehr zum Schock meiner Eltern und aller meiner Freunde. Ich bin für knapp 3 Jahre mit meiner Partnerin mit dem Auto durch Westafrika gereist, mal mehr, mal weniger mobil. Das hat mein Leben unglaublich verändert. Ich habe unendlich viel gelernt auf dieser Reise. Habe wunderschöne, aber auch abgrundtief schlimme Dinge erlebt, die mich nachhaltig verändert haben. Meine Leidenschaft gehörte schon immer der Technik. Seit dem Ausbruch aus dem geregelten Leben kamen neue Leidenschaften hinzu, das Surfen und das Reisen. Und damit meine ich das Reisen zu mir selbst. All diese Erfahrungen lasse ich in diesen Blog einfließen, um Dich daran teilhaben und profitieren zu lassen.

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