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Dunkelblau leuchtet das glasklare Meer. Tief ziehen die Wolken durch das wunderschöne Bergpanorama rechts von uns. Jeder Berg strahlt in dem Morgenlicht, je nach seiner Distanz in einem anderen Blaugrau. Irgendwo brennt wie immer in Afrika ein Feuer, das riesig graue Rauchschwaden in die Luft haucht. Am Horizont ergießen sich vereinzelt Regenwolken. Eine Schildkröte taucht nicht weit von mir auf. Sie kommt einmal komplett an die Oberfläche, so als ob sie ebenfalls auf Wellen wartet. Dann taucht sie wieder ab. In der Wolke über ihr leuchtet ein Regenbogen. Gott wie schön! Ich würde mal sagen ein weiteres Paradies!

Meet the boys

Kein Strand in Westafrika sollte laut Reiseführer schöner sein als die Strände in Sierra Leone. Darauf war ich ja mal echt gespannt. Nach all dem Wunderbaren, was wir bereits gesehen haben, konnte ich mir das nur schwer bis gar nicht vorstellen. Aber es stimmt. An die Mischung aus Bergpanorama vor sauberem Strand, dem Dschungel im Rücken und der ein oder anderen Insel vor der Nase, kommt schwer etwas ran. Am ehesten noch die Elfenbeinküste mit ihren wilden Robinson Crusoe Strandabschnitten. Aber auch nur, weil sie nicht vergleichbar, sondern anders schön ist.

Seit bald einer Woche warten wir auf Wellen. Der Swell war die Tage so klein, dass wir gestern Abend das erste Mal im Wasser waren. Doch die Stimmung ist großartig, weil die Atmosphäre einfach stimmt. Wir campen im Surfclub von Bureh Beach. Im Gegensatz zu dem Surfclub in Robertsport halten hier alle zusammen, teilen sich Boards und Wellen und freuen sich wettbewerbsfrei über Erfolge der Anderen.

Jeden Abend ist das Wasser voll von kleinen, meist nackten Jungs, die Surfen üben. Die Freude in den Gesichtern, allein wenn sie ihre oft echt zerschredderten Boards Richtung Wasser tragen, ist unbeschreiblich. Einer der Kleinen fällt mir besonders auf. Er ist sicher nicht älter als fünf und surft besser, als dass er laufen kann. Er heißt Ousman und hätte er keine Nase, würde er bei jeder Welle, die er bekommt, im Kreis Grinsen.

Als der sechs-jährige und damit Jüngste einen Tag nicht ins Wasser soll, weil die Wellen zu groß sind, sehen wir ihn kurze Zeit später, wie er sich heimlich ein Board gemopst hat und sich splitternackt, das Board auf dem Kopf, weil er es sonst nicht tragen könnte, Richtung Wellen stiehlt.

Mohammed erwischt ihn und schmeißt sich fast weg vor Lachen, bei so viel Surfwillen. Er lässt ihn fahren und steht am Strand, um zu gucken, dass ihm nichts passiert. Er kann nämlich nicht schwimmen. Weil er gar nicht mehr nach Hause und am liebsten auch nicht mehr zur Schule gehen möchte, hat er die Jungs gefragt, ob er im Camp arbeiten darf. Was ein geiler kleiner Typ!
Die Großen schmeißen derweil das dazugehörige Restaurant und warten auf richtige Wellen 🙂

and the girl

Und die sind seit heute Morgen da. Um halb Sieben ist das Wasser voll. Doch statt Chaos nehmen sie hier halt entspannt zu dritt eine Welle. Es gibt sogar eine weibliche Surferin. Kicky. Wenn sie nicht surft, verkauft sie Kekse, häkelt Taschen oder geht zur Schule.

Immer gefolgt von ihrer winzigen Rottweilerkopie Francesco. Kicky kriegt nicht nur Wellen, weil die Jungs ihr welche lassen, sondern weil sie sie sich einfach nimmt. Sie ist echt nicht auf den Mund gefallen und kann easy den einen oder anderen Arsch hier kicken 🙂
Der Surfclub ist ein Communityprojekt und jeder aus Bureh, dem dazugehörigen Dorf, darf hier surfen. Ich würde sogar sagen, jeder der Locals, der auch sonst den Weg hierher schafft. Allerdings nimmt diesen sonst weiter niemand auf sich… Für Expats, in diesem Fall ausschließlich NGO´s und Touristen, gibt es Surfkurse oder Boards zum Ausleihen. Diese sind alle von Urlaubern zurückgelassene, zig mal geflickte Relikte.
Einer der Jungs hier hat Surfen gelernt und es dann nach und nach jedem beigebracht, der wollte. Ich habe keine Übersicht, wie viele hier das Camp schmeißen, vielleicht so 17? Sie nennen sich selbst Volunteers, da sie ihre Einnahmen an die Community geben. Von diesen werden Dinge wie Schulgelder für die Kids gezahlt. Viele Eltern können sich diese nicht leisten und oft müssen Lehrer aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Denn die Regierung zahlt oft nicht und dann kommt der Lehrer auch nicht zur Arbeit. Für die Jungs bleibt ein wenig Geld, um Essen zu kaufen. Der Rest wird versucht, in den Ausbau des Camps zu stecken. Eher erfolglos. Ein Bungalow steht sicher seit einem Jahr im Rohbau, die Bar, in der alle Mann in Zelten schlafen, verfällt, die Dusche sowie die Pumpe im Brunnen sind kaputt.
Die Jungs sind super wissbegierig und geben sich große Mühe aus eigener Kraft Dinge, die ihnen gefallen, zu improvisieren. Alpha hat beispielsweise ein TRX nachgebaut. Allerdings hat er Plastikrollen als Griffe verwendet, die eben brechen. Kaum hatte ich meinen Hula Hoop draußen, haben alle wie die Verrückten Hula Hoop gemacht. Francis hat gefragt, ob wir nicht jeden Morgen Yoga machen wollen. Lust hätte ich, nur ist der Sand hier echt scheiße dafür. Der ist nämlich wie Schnee. Unfassbar. Hier über den Strand zu laufen klingt, wie im Winter auf Tiefschnee zu gehen.
Ich würde hier sofort ein Grundstück kaufen, wenn ich könnte. Auch wenn Katie, die französische Nachbarin, die seit 10 Jahren hier lebt und mit einem Einheimischen verheiratet ist, schwer davon abrät. Sie sagt, die Preise sind heut 10 Mal so hoch und als Ausländern kannst du nur leasen.
Das heisst, du musst einen Local finden, dem du vertraust und der für dich kauft oder eben auf 30 Jahre voraus investieren.
Und Sierra Leone sei auf Grund seiner Diamantenvorkommen das dritt korrupteste Land der Welt. Katies Mann war zuvor bei einer Behörde. Katie sagt, er musste dort einfach aufhören. Entweder du hälst dich an die Ausbeutevorschriften, die dein Chef dir vorgibt oder die bringen dich um, erzählt sie.
Also alles nicht so entspannt, wie es von außen wirkt.
Aus Neugier haben wir Alpha, einen der Surfjungs, dennoch gebeten, sich mal für uns zu erkundigen, welche Grundstücke noch zu haben wären und zu welchem Preis. Alpha ist 25 Jahre und ein abgefahren Smarter Typ. Leider ist er nicht wirklich zur Schule gegangen und jetzt guckt er immer auf den Boden, wenn er etwas nicht weiß. Dabei ist das so unnötig. Einfach nachfragen würde ihn viel weiter bringen. Aber in Afrika ist Unwissen gleich Gesichtsverlust.

Leider sind fast alle Grundstücke weg, bis auf eines, was genau an der Straße liegt und nicht so schön an den Fluss oder das Meer fällt, wie die anderen.

Für´n Appel und ein Ei

Alpha erzählt, dass die Community unter ihrem alten Headman fast alles Land, hier für einen Spottpreis, hauptsächlich Libanesen verkauft hat. Ein Libanese hat fast den kompletten Strand links vom Dorf gekauft und in zehn Jahren nichts damit gemacht. Für die Leute hier ist das in vielerlei Hinsicht tragisch. Denn sie haben keine Felder mehr, auf denen sie etwas anpflanzen können, die Jugend hat keinen Platz, wo sie ein Haus bauen könnte und es gibt auch keine neuen Arbeitsplätze, weil ja nichts gebaut wird. Alle Investoren scheinen darauf zu warten, dass die Preise hoch gehen, um dann ihrerseits zu verkaufen. Entlang der Berge darf angeblich nichts mehr verkauft oder dort gewirtschaftet werden, um den Wald am Leben zu erhalten. Aber auch hier entdecken wir ein verkauftes und bereits brandgerodetes Grundstück. Land Grabbing? Ein Nachbar erzählt uns, dass ein paar Umweltschützer hier waren, die Aufklärung betrieben haben. So wurde auch das Sandmining untersagt. Die Einheimischen bauen ihre Häuser aus Sand und den holen sie sich am Strand. Weil dieser damit immer weniger wird und ganze Sandbänke verschwinden, ist das scheinbar nicht mehr erlaubt.

Namasté

Der Schweiß tropft in den Sand. Der Sand klebt an den Händen, den Knien, der Stirn. Es ist 11 Uhr morgens und die Sonne knallt unerbittlich. Aber die Jungs wollten es ja nicht anders. Und so machen wir hier bei über 35 Grad und ohne Schatten Yoga.
Ich hatte arge bedenken, wie ich die echt durchtrainierten Jungs, die außer Sport am Tag ja nicht viel machen, fordern kann. Aber offensichtlich ist das kinderleicht. Schon nach fünf Minuten ölen alle wie verrückt. Sogar Powerman. Ja, der heisst echt so. Zumindest nennen sie ihn alle so. Powerman ist der älteste von ihnen und eigentlich Acrobat und Gymnast.

2008 hat er Yoga für sich entdeckt. Und 2014 sogar eine 200 Stunden Ausbildung kostenfrei bekommen. Ein Australier hat diese scheinbar einen Monat lang im Stadion in Freetown angeboten. Er kommt nicht aus Bureh, möchte aber, da er um die Ecke ein Zimmer bewohnen darf, hier ein Jahr lang versuchen, Yoga am Strand neben dem Surfclub zu unterrichten. Er macht abends bereits immer wieder Acro Yoga mit den Surfern, diese zeigen ihm dafür, wie man surft. Ich bin total begeistert, wie begeistert sie alle mitmachen. Ein kleiner Junge aus dem Dorf kommt ebenfalls durch den Fluß gewatet, um uns auf unserer Sandbank erst zu beobachten und dann nachzuahmen. Am Ende haben alle trotz Sixpack Schwierigkeiten ihre Beine mit ihren Bauchmuskeln hoch zu halten. Der Schweiß läuft, die Körper zittern 🙂

Ich bin völlig fasziniert, wie sie alle seelenruhig im Shavassana dösen. Der letzten Position, wo du einfach mal abschalten sollst. Etwas, was kaum ein Europäer aushält. Viele sind abgelenkt von ihren Gedanken, es juckt irgendwo und sie kratzen sich oder gucken auf die Uhr, wann die lediglich fünf Minuten endlich um sind. Diese Jungs dösen einfach völlig entspannt vor sich hin.
Dann stürzen wir uns alle völlig durchgeschwitzt und vollgesandet ins Meer und tauchen glücklich durch die Wellen. Was ein geiler Start in den Tag. Alle sind happy, was mich wiederum total freut.

Happy birthday

Ullis Geburtstag haben wir damit zugebracht, noch ein wenig zwischen den verkauften Grundstücken herum zu spazieren und zu träumen. Ich hätte so Lust hier gemeinsam mit den Surfjungs ein Yoga- und Surfangebot zu schaffen. Ein paar Hütten zum Übernachten…
Den Abend haben wir ein Lagerfeuer gemacht. Ulli hat jedem ein Bier ausgegeben und es war ultra lustig zu sehen, wie einfach keiner mehr als sein eines Bier getrunken hat. Obwohl noch Biere da standen, haben sie darauf gezählt, dass sicher noch wer kommt, der noch keines hatte. In Deutschland wären die Biere sofort von denen ausgetrunken worden, die ihr erstes schnell geleert haben. Nachdem die hungrige Meute sich wie jeden Tag auch heute Abend über einen riesen Reispot hergemacht hat, was sie “Rice-in-a-pot”, nennen, haben sie alle für Ulli happy birthday gesungen.

Unruhe-müde

Leider hat der Regen uns dann unter einen der überdachten Tische vertrieben. Hier haben sie dann “bye bye” angeschleppt. So nennen sie einen Local Whiskey, den es für gerade mal 20 Cent aus Tütchen zu kaufen gibt. Wie eine Girlande haben die Jungs sich die Tüten um den Hals gehängt und dann nach und nach die zahlreichen Tüten mit zwei kleinen Flaschen Cola in zwei Tassen gemischt. Mehr als zwei Cola sind finanziell nicht drin. Dann wird fair aus den Tassen geteilt. Dabei haben sie Musik per Bluetooth auf unsere Box gespielt. Und genau wie wir früher, wenn irgendwo Party war und der Rechner über den die Musik lief ein paar Sekunden unbeaufsichtigt war, wird auch hier ständig ein neuer Song angespielt, sobald jemand anderes das Handy in die Hand bekommt. Ihr größter Star ist Dalassa. Ein Leoner, der in Ghana wohnt und produziert. Stolz erklären Ali, Francis, Steven, Powerman und überhaupt alle durcheinander, was wir gerade hören, von wem das Lied ist und was darin besungen wird. Einer der Fußballjungs, die hier um die Ecke in der Fußballakademie gefördert werden, hat auch einen Song geschrieben. Darüber, was man im Leben alles erreichen kann, wenn man will. Laut werden die Diskussionen, als sie einen Sänger anspielen, der aus Freetown kommt- Emerson Borrie. Dieser kritisiert die Regierung und die Armut, in der sie hier leben, die Korruption und den Dreck. Die Anfang bis Mitte 20 Jährigen unter den Jungs sind stolz auf den Sänger und stimmen ihm zu, finden mutig, was er singt, er ist ihr Held. Die älteren, wie Powerman, die den Krieg direkt erlebt haben, verfluchen den Sänger. “Der hetzt die Menschen alle auf, wir wollen keine Unruhen und Aufstände, wir wollen in Frieden leben”, die Angst vor einem erneuten Krieg ist unfassbar groß. Die Regierung sei nicht dafür verantwortlich, dass die Menschen was zu Essen hätten. Jeder sei hierfür selbst verantwortlich und der Präsident wäre ein Guter und würde schon sein Bestes tun.
Anstatt sich zu streiten, gibt sich jedoch jeder zufrieden damit, mir seine Meinung zu dem Thema mitzuteilen und dann wird dieses zusammen mit dem Song gewechselt. Nicht, ohne dass die Jüngeren uns noch mal den Namen des Sängers nennen und meinen, wir sollten ihn uns in Ruhe anhören.
Ach ich mag es hier echt.

Andere Overlander

Vor allem sind wir auch seit Ewigkeiten mal wieder mit anderen Overlandern zusammen. Keine Ahnung wie, aber Melanie, eine Französin aus Paris, und Borah, ein Spanier, sind zusammen mit einem Mercedes Vito hier runter gefahren. Sie sagen, oft war die Straße ziemlich kritisch und von hier aus kommen sie auch nicht weiter, dass die Piste unbefahrbar für sie wird, aber immerhin.
Statt abends einfach von der Straße abfahren zu können, wie wir es machen, um einen Übernachtungsplatz abseits der Zivilisation zu finden, müssen sie immer in einem Dorf fragen, ob sie dort bleiben können. Dadurch haben sie nie ihre Ruhe, haben sich aber mittlerweile dran gewöhnt. Meistens sitzen 20 Leute um sie rum und beobachten wie sie kochen, abwaschen und erst wenn sie ins Bett gehen, gehen auch die Zuschauer 🙂 Passiert ja auch sonst selten was im Alltag der Menschen. Und sicher ist es super spannend zu sehen, wie diese Weißen so leben in ihrem Auto. Ein absolutes Highlight ist Melanies Duschzelt. Sie kann sich nicht im Freien duschen und für die Kinder im Dorf ist es völlig faszinierend, was sie da in ihrem aufgestellten grünen Zelt-Ding macht.
Nackt sein und sich vor anderen waschen ist ja hier völlig normal.

Leider hatten die Zwei auch ein ziemlich übles Erlebnis vor zwei Wochen am Strand. Fünf Nächte haben sie nicht weit von einem Dorf weg am Strand um die Ecke hier verbracht. Als sie den einen Abend wie immer mit offener Tür und Heckklappe dagesessen und gequatscht haben, kam im Dunklen ein Mann mit einer Machete daher. Er hat Borah mit der Machete verletzt und ihnen einen Rucksack voll mit Techniksachen, etwas Geld und Borahs Tagebuch geklaut.
Da er gegen das Licht im Auto stand, konnten sie sein Gesicht nicht sehen.
Die Zwei sind sofort aus dem Auto und haben dem Dieb hinterhergeschrien, der den Strand entlang abgehauen ist. Aber es war niemand da, der hätte helfen können.
Auch die Polizei, zu der sie noch mitten in der Nacht gefahren sind, hat nichts unternommen. In Sierra Leone musst du der Polizei Geld geben, damit sie arbeitet. 150 000 Leone, wenn du Ausländer bist und 50 000 Leone, wenn du von hier kommst. Sonst machen die keinen Finger krumm. Das hat Melanie und Borah auch nochmal die spanische Botschaft hier bestätigt.
Melanie will jetzt verständlicher Weise nirgendwo mehr schlafen, wo sie zu weit weg von der Zivilisation ist…
Vorgestern Abend kamen dann überraschender Weise noch zwei Geländewagen. Ein holländisches Pärchen und eine Amerikanerin mit ihrem südafrikanischen Freund, die beide in Irland leben.
Alle Surfer. Sie haben 100 Dollar für ein Monats-Visum hier bezahlt und haben an der Grenze nur zwei Wochen bekommen. Wir haben ja wenigsten drei Monate für unsere 80 € bekommen und haben an der anderen Grenze vier Wochen bekommen.. Zu dumm, dass diese korrupten Beamten nicht raffen, dass sie damit ihrem Land schaden, dass ja mit dem Tourismus wachsen könnte…
Witzigerweise haben die beiden Holländer vor einigen Jahren mal in Ghana volunteered und kennen die gleichen Leute wie wir. Und der Südafrikaner hat die Trucks für die Overlander Agentur repariert, für die ich damals in Südafrika gearbeitet habe 🙂 Die Welt ist so klein! 🙂

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